“Hurra, wir leben, wir leben immer noch” - das trifft auch auf mich zu.
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Nachdem gorgmorg heute einen Artikel zum Thema “Woran man erkennt, dass der Frühling da ist” veröffentlich hat, dachte ich mir, muss ich euch mal erzählen, was ich bei dem schönen Wetter so mache….
Es lässt sich in einem Wort zusammenfassen: ARBEITEN.
Die Uni fordert in diesem Semester wahnsinnig viel Zeit und hohen Arbeitsaufwand ein… hier muss eine Hausaufgabe gemacht werden, da steht ein Referat an… dann mailt einem am Do Abend der Prof, dass man bis Di einen 2-seitigen Arbeitsbericht zum Stand der Zulassungsarbeit gemailt haben muss… und dann krachen noch diverse Termine mit ganztägigen Seminaren völlig überraschend auf mich herein, die natürlich auch entsprechend vorbereitet werden müssen.
So verbringe ich viel Zeit im fensterlosen Lesesaal des Hauptstaatsarchives, in der Staatsbibliothek oder der Bib des Institutes… oder daheim am PC und starre nach draußen - in die sonnige Freiheit…. oftmals bis spät Nachts und meist auch schon ab dem frühen Morgen…
Und dann gibts noch Rettungsdienst fahren, Wohnung suchen etc. - mit allen positiven wie negativen Seiten.
Aber es hat auch echt was Gutes:
Es bleibt wenig Zeit zum Grübeln und Nachdenken und man kann wirklich beobachten, wie man selbst Fortschritte macht und etwas schafft.
…
Leider macht es mich dann noch wütender, wenn ich an einem freien (Feier-!!)Tag morgens um 7:40 von Unbekannten aus dem Bett geklingelt wird, die versuchen, ins Haus zu kommen und herumschleichen und mit uralten Kleintransportern auf der Straße stehen und den Eindruck einer (mehr oder weniger) gut organisierten Einbrecher-Bande hinterlassen. (Die Zivilpolizisten waren übrigens auch etwas verwirrt vom Auftreten…)
Sehr reizvoll fand ich auch die Aktion meines Nachbarn am 1.Mai (ja, auch ein Feiertag, wie heute). Der meinte nämlich, an eben diesem morgens um 5:20 Uhr Nägel in die Wand schlagen zu müssen… Auch das hat mich aus den Träumen gerissen… und wie heute konnte ich dann nicht mehr einschlafen.
Das ist nicht lieb!
Aber vielleicht kann ich das zur Ausrede machen, um für heute die Arbeit einzustellen und in die Sonne zu flüchten?
Hmmm… ich finde schon
Bin wechhhhh 